Haus im Park

SAP St.Ingbert Außenansicht

SAP Campus, St. Ingbert

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W: Dachaufsicht
[©(c)Roland Halbe; Veroeffentlichung nur gegen Honorar, Urhebervermerk und Beleg /...
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W: Fassade
Digital 95MB [©(c)Roland Halbe; Veroeffentlichung nur gegen Honorar, Urhebervermerk und...
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O: Fassade
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EG: Foyer
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EG: ArbeitsplŠtze
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Kantine
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SAP_Haus-im-Park
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Projektdaten

Bauherr SAP Deutschland AGCo.KG
Adresse
Projektleitung
Baukosten
BGF / BRI
Wettbewerb 1.Preis  2007
Planungsbeginn  2007
Baubeginn  2008
Fertigstellung  2010
Fotos  Roland Halbe, Stuttgart

Projektbeschreibung

H a u s    i m    P a r k

Der interne Arbeitstitel für den Neubau der SAP Deutschland AG auf dem Campusgelände in St. Ingbert lautet: „Haus im Park“.

Dieser Arbeitstitel drängt sich nach der ersten Begehung des Geländes quasi auf und bildet die Grundlage des Gedankengebäudes, das wir als Wettbewerbsentwurf erarbeitet haben.

Das neue Gebäude entsteht nicht auf einem eingezäunten Industriegrundstück am Stadtrand, sondern in traumhafter, landschaftlich reizvoller, zentraler Lage.

Die Verantwortung für diesen besonderen Ort ist uns sehr wohl bewusst. Von Beginn an haben wir das Ziel der Verflechtung von Stadt und Landschaft durch die Realisierung eines möglichst unbaulichen Gebäudes verfolgt.

Das „Haus im Park“ besteht insgesamt aus den drei Gebäudeeinheiten Bürohaus, Küchenbauwerk und Andienungsgebäude. Diese Gebäudeteile fügen sich programmatisch, strukturell, tektonisch und kompositorisch zu einem Gesamtentwurf.

Die Auseinandersetzung mit dem Landschaftsraum, mit der denkmalgeschützen Villa und mit den angrenzenden Bestandsgebäuden prägen den Entwurf.

Das Bürohaus integriert sich in seiner Höhenentwicklung in den Landschaftspark und unterstützt den angestrebten pavillonartigen Charakter des Hauses. Die Deckenkanten des Neubaus entwickeln sich aus den Höhenlinien des Hanges. Das geforderte Raumprogramm für die Büroarbeitsplätze wird in einem zweigeschossigen, Y-förmigen Gebäude organisiert. Weit ausgreifende „Büroflügel“ verklammern sich im Gelände und spannen individuelle Außenräume auf.

Die entnommene Grundfläche des Landschaftsgrüns wird auf den Dachflächen wieder hergestellt und beeinflusst dort positiv das Mikroklima.

Durch die Topografie ist die Dachfläche des Y-Gebäudes teilweise von der Fußgängerperspektive aus einsehbar. Die Übergänge der Dachflächen verschmelzen mit der grünen arrondierenden Kulisse des Landschaftsraumes. Die vollständige Begrünung dieser großen Fläche entgrenzt das Gebäude aus der Blickrichtung von Süd nach Nord. Das Bürohaus integriert sich nahezu unsichtbar in den Park.

Der Dialog zwischen der unmittelbar benachbarten denkmalgeschützten Villa und dem Neubau beeinflusst von Beginn an die Konzeptentwicklung.

Das Trennen von Tragen und Begrenzen als Konstruktionsprinzip des Neuen polarisiert im bewussten Widerspruch zum einschaligen Wandbau des Vorhandenen das neu zu definierende Charakterprofil dieses öffentlichen Ortes.

Die Villa ist nach der architektonischen Ordnung konstruktiver Systeme als klassischer Massivbau einzuordnen. Das Bürogebäude als neues Gegenüber wird als Skelettsystem erstellt und wird demnach durch die Kriterien dieser Systematik in seiner äußeren Gestaltung geprägt.

Hülle und Wand, massiv und strukturell, leicht und schwer, einschalig und mehrschichtig, Offenes und Geschlossenes, reizen die Sinne.

Das Bürogebäude wird als ausgedünnte Skelettstruktur erstellt. Zur Aussteifung der Konstruktion sind an den Enden der „Büroflügel“ Windscheiben erforderlich. Diese sind auf ein Mindestmaß reduziert und mit einer Holzstruktur bekleidet.

Die Fassade hat ein Makroraster von 1,70m und ist geschosshoch ohne Unterteilung verglast. Die geschosshohen Lüftungsflügel und die Austrittsmöglichkeiten sind in einer freien Ordnung in dieses Makroraster integriert. Zur Verhinderung sommerlicher Überhitzung werden vollflächig vor den Büroarbeitsplätzen Leichtmetalljalousien angeordnet.

Der Umgang aus filigranen Betonelementen und das weitauskragende Dach unterstützen die strukturelle, horizontal geprägte Erscheinung des Hauses.

Das Aufeinandertreffen dieser unterschiedlichen Charakterprofile von denkmalgeschützter Villa und dem „Haus im Park“ führt zwangsweise zu einem spannungsvollen, räumlich erlebbaren Szenario. Diese Polarisierung führt in der Konsequenz zu einer Stärkung der Alleinstellungsmerkmale sowohl der Villa als herausragendes Einzeldenkmal als auch des „Haus im Park“.

Das Raumprogramm erfordert die bauliche Ausformulierung eines Küchenbauwerks mit einer neuen Speisenausgabe und mit allen erforderlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen, um den hygienischen Anforderungen gerecht zu werden.

Dieser Gebäudeteil ist funktional an das bestehende Langhaus (Haus Nr. 5) gebunden.

Der Baukörper lehnt sich folgerichtig direkt an den Bestand an.

Der bestehende Speisesaal bleibt erhalten und wird im Bereich der jetzigen Gebäudefuge mit dem Neubau verbunden.

Das horizontal, flächige und eher strukturell anmutende Bürohaus wird durch das kubisch, volumetrisch akzentuierte Küchenbauwerk mit der neuen Produktionsküche und der Speisenausgabe ergänzt.

Das neue Küchenbauwerk erhält durch seine Holzbekleidung eine nahbare Eigenständigkeit. Die Verkleidung des Küchenbauwerks aus sägerauher, südtiroler Lärche mit gehobelten Leisten steht im Dialog mit der präzisen Leichtmetallfassade des Bürohauses.

Der Charme des Materials Holz begründet sich in seinen Schwächen. Jedes Brett ist anders, ist einmalig und hat demnach sein eigenes Charakterprofil.

Pläne

Bildmaterial

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