Architekturbüro Wolfgang Kergaßner - Stuttgart

Das Kultur- und Kongresszentrum Würth wird als Solitär frei in der Landschaft positioniert. Das Gebäude nimmt vorhandene topographische Strukturen wie Erhöhungen, Einschnitte, Hänge etc. auf und fügt sich in diese ein. Sie überlagern sich mit den neu eingeführten Gebäudestrukturen und verankern sich in die gebaute Topographie. Topographische Spuren, wie der Kohlplattenweg und der heutige Zubringer zur L 1051, werden durch Bauteile wie der Museumsspange und der Plattform über dem Parkdeck aufgegriffen und baulich übersetzt. Der Höhenrücken wird im Plateau des Vorplatzes fortgeführt. Grenzen zwischen Innen und Außen verschwimmen. Der Außenraum wird Teil des Innenraumes und umgekehrt. Das Bauwerk ist Teil der Landschaft und des Skulpturengartens, der Skulpturengarten ist Teil des Kultur- und Kongresszentrums. Das Erleben des "Kulturraumes" beginnt bereits beim Erfahren und betreten an jeder Stelle des Wettbewerbsgebietes. Das Gebäude folgt in seiner Höhenentwicklung und der Geometrie des "verbindenden Bandes", welches sich aus dem Erdreich ins Gebäude und wieder ins Erdreich faltet, dem Verlauf des Geländes.
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